PRESSEMITTEILUNGLüttich, 6. März 2026 Die Ankunft eines ersten Zuges mit Fahrzeugen der Hödlmayr-Gruppe markiert die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs in Lüttich Trilogiport Ein erster Zug mit Fahrzeugen der Hödlmayr-Gruppe, einem der wichtigsten europäischen Logistikunternehmen im Automobilbereich...

PRESSEMITTEILUNGLüttich, 6. März 2026


Die Ankunft eines ersten Zuges mit Fahrzeugen der Hödlmayr-Gruppe markiert die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs in Lüttich Trilogiport 

Ein erster Zug mit Fahrzeugen der Hödlmayr-Gruppe, einem der wichtigsten europäischen Logistikunternehmen im Automobilbereich, ist am Mittwoch, dem 4. März, im Containerterminal der multimodalen Plattform Liège Trilogiport angekommen, die von Novandi betrieben wird.  Der aus Trnava in der Slowakei kommende, fast 651 Meter lange Doppelstockzug hat 277 Fahrzeuge direkt am Kai des Terminals entladen. Dieser wichtige Schritt markiert die Wiederaufnahme des Schienenverkehrs in Lüttich Trilogiport, einem der 33 vom Autonomen Hafen von Lüttich verwalteten Gebiete. Über diese Ankunft hinaus handelt es sich auch um die Aufnahme eines regelmäßigen Schienenverkehrs, wobei ab März 2026 ein Zug pro Woche am Standort erwartet wird. Diese neue Verbindung zeigt die Fähigkeit von Liège Trilogiport, Züge aufzunehmen, und bestätigt auch die Relevanz der Verlagerung des Verkehrs auf Schiene und Wasserstraße. Die Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnlinie nach Liège Trilogiport ist ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Vision des autonomen Hafens von Lüttich. Im Laufe des letzten Jahres hat der autonome Hafen von Lüttich daher gemeinsam mit dem Service public de Wallonie, Infrabel und Novandi daran gearbeitet, die Ankunft von Zügen in Liège Trilogiport wieder zu ermöglichen und diese Eisenbahnstrecke wieder in Betrieb zu nehmen. 

Ein konkretes Beispiel für die Multimodalität des Standorts
Diese regelmäßige Verbindung verdeutlicht die Bestimmung von Liège Trilogiport: ein Logistikzentrum, das Wasserstraßen, Schienen und Straßen optimal miteinander verbindet. Die Plattform liegt im Herzen der europäischen Korridore und ermöglicht die Steuerung von Transportströmen bei gleichzeitiger deutlicher Reduzierung des CO2-Fußabdrucks des Verkehrs. Jeder Zug entspricht je nach Kapazität des Konvois 40 Lkw, die von unseren Straßen genommen werden. Mit einem Zug pro Woche können somit mehr als 2.000 Lkw pro Jahr eingespart werden, was zu einem flüssigeren Straßenverkehr und einer Verringerung der CO₂-Emissionen beiträgt.
Dank dieser Entwicklung bietet Liège Trilogiport nun eine umfassende Palette an Logistiklösungen, wobei der Schienenverkehr eine wichtige und ergänzende Alternative zum Flussverkehr darstellt. Dies wirkt sich positiv auf die Mobilität aus und stärkt die Rolle des Hafens von Lüttich als unverzichtbarer Logistikdrehkreuz in Wallonien.

Yves Demeffe, Generaldirektor a.i. des Autonomen Hafens von Lüttich: „Die Einführung dieser neuen Verbindung markiert einen neuen Meilenstein in unserer Entwicklung. Das Vertrauen von Stellantis unterstreicht die wachsende Attraktivität von Liège Trilogiport als multimodaler Logistik-Hub.“


Olivier Hia, General Manager – Intermodal bei Novandi: „Diese Zusammenarbeit ist ein perfektes Beispiel für unser Bestreben, zuverlässige, wettbewerbsfähige und zukunftsorientierte Schienenlösungen anzubieten.“

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